Eine Auswahl von Haider-Zitaten

Die Hand, die einen füttert, soll man nicht beißen...

Linz - Beim politischen Aschermittwoch der FPÖ in Ried im Innkreis hat Jörg Haider auch heuer wieder scharfe Worte gefunden, unter anderem über das Ausland, den Bundespräsidenten und die SPÖ. Nachfolgend eine Auswahl von Zitaten:


Haider zur Weigerung von EU-Sozialministern, bei einem Treffen ihre österreichische Amtskollegin Sickl zu begrüssen: "Ich betrachte es schon als rüpelhaft, einer Dame nicht einmal den Gruß zu entbieten, wenn sie erscheint. Aber zur Entschuldigung muss man sagen: Nicht jeder, der dort aus dem Rahmen gefallen ist, war auch im Bilde".

Wenn EU-Minister während der Rede von Justizminister Böhmdorfer den Raum verlassen: "Naja, die waren offenbar der Meinung, dass die körperliche Abwesenheit wichtiger ist, als die Geistesgegenwart im Saal".

"Aus Frankreich kommt manch guter Tropfen, in letzter Zeit doch auch viel Topfen".

Zur Ausladung Österreichs von der Tourismusmesse in Brüssel: "Offiziell hat es geheissen: Aus Sicherheitsgründen. Weil man sich nicht sicher war, wie man die rot-weiss-rote Fahne aufhängen soll. Wo rot oben ist und wo rot unten ist. Das war das Problem, das sie offenbar gehabt haben. In Belgien sind sie noch nicht so weit, dass sie das können".

"Es gibt keine Besatzungsmächte mehr in Österreich, weder politisch, noch moralisch noch sonstwie, die in diesem Land Einfluss nehmen können. Wir sind ein freies, souveränes Land mit einer lebendigen Demokratie".

"Der Bundespräsident hat bei der Angelobung der neuen Bundesregierung dreingschaut, als hätten ihm die Hühner das Brot gestohlen. So tragisch hat er dreingschaut, anstatt dass er gesagt hat: Eine Regierung, die ich angelobe, ist auch meine Regierung".

Über die Teilnahme von Alt-Bundeskanzler Franz Vranitzky bei einer Demonstration gegen die schwarz-blaue Regierung: "Da lachen ja wirklich die Hühner. Da geht er mit den Altkommunisten und den Restbeständen aus Moskau als Privilegienritter und Mehrfachpensionsbezieher demonstrieren. Wahrscheinlich haben sie in der ersten Phase deshalb auch Demonstranten anwerben können, weil der Vranitzky auf ein paar Pensionsteile verzichtet hat".

"Da gibt es den Salonmarxisten Heinz Fischer, Parlamentspräsident, der immer in die Duma nach Moskau fährt, um sich dort sich die Informationen und Anweisungen zu holen.

"Der Wiener Bürgermeister, ein renitenter Alt-Sechziger, wenn man ihn so reden hört, der das Problem hat, dass mit der rapiden Zunahme seines Körpergewichtes die geistige Reife nicht mithalten konnte".

"Josef Cap - profilierter Wendehals. Vom Ministranten zum Edelmarxisten ist alles drin bei ihm - Hauptsache, er überlebt politisch".

Über SPÖ-Chef Gusenbauer: "Der ist so begeistert von dem Sowjetkommunismus, dass er sich das Essen mit Messer und Gabel abgewöhnt hat und mit Hammer und Sichel isst. Wöchentlich geht er zwei Mal ins Kino, um sich seinen Lieblingsfilm Liebesgrüsse aus Moskau anzuschauen. Jemand, der seinen Heimatboden in Moskau so innig liebt, dem sollte man doch eigentlich das tragische Schicksal ersparen, als österreichischer Gastarbeiter hier seine Verpflichtungen erfüllen zu müssen".

Zur angekündigten Reform an Haupt und Gliedern bei der SPÖ: "Das Ergebnis ist: Zwei linke Hände zwei linke Füsse und ein Holzkopf und eine Tarnkappe drauf."

Haider macht Zeitungen im Zusammenhang mit der Presseförderung aufmerksam: Die Hand, die einen füttert, soll man nicht beißen. "Natürlich werden die Zeitungen wieder schreiben: Jetzt hat er schon wieder gedroht. Der droht überhaupt nicht. Aber es ist ganz normal: Wenn ich einen Hund füttere und der beißt mich, dann füttere ich ihn nicht mehr, sonst beißt er mich ja wieder." (APA)

p-tv


 

 
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