Lieber Christian und liebe Freunde von Christian!

At 08:53 25.01.00 +0100, Christian Herwartz wrote with subject:
SOLIDARIDAD CON BRIAN
Überlegt doch mal, ob Ihr Euch an der Aktion beteiligen könnt.
Christian hat diese Nachricht wahrscheidlich von Alexandra Doerrie" <nc-doerrial@netcologne.de>, on 16.12.99 12:01: erhalten.

Dazu teile ich Euch allen folgendes mit:

Der angeblich krebskranke Junge existiert nicht !

In diesem Kettenbrief wird dazu aufgerufen, ebendiesen Kettenbrief weiterzuleiten, da somit die Behandlung eines krebskranken Jungen namens Brian finanziert werden könne. Dieser soll angeblich ein Notebook an das Krankenbett bekommen haben. Soweit bislang bekannt, existiert dieser Junge gar nicht.
Dieser Kettenbrief ist derzeit groß im Umlauf, sowohl in Deutschland als auch in Österreich.
Es gibt spanische, deutsche und englische Versionen. Angeblich sollen Internet Provider (ISPs) Geld für jede weitergeleitete E-Mail spenden. Dies trifft nicht zu.
Bitte leiten Sie diesen Kettenbrief (und ähnliche) nicht weiter.
Hierbei handelt es sich um nichts anderes als um einen Tränendrüsenbrief!
Gleiches Muster wie immer:
Da sitzt in Florida (oder New York, England, Australien, ...) ein kleines Kind, das bald an Krebs (oder einer anderen Krankheit) sterben wird und sein letzter Wunsch ist es, daß dieser Kettenbrief um die Welt gehen möge (oder es mögen ihm/ihr alle schreiben). Nun macht mal alle schön mit, es ist doch für einen guten Zweck, außerdem bekommt die jeweilige Klinik (oder wer auch immer) von irgendeiner Stiftung (oder sonstwoher) soundsoviel Dollar (oder Cents) für jede Weiterleitung.
Wieder stellt sich die Frage, wer die Mails eigentlich zählt, wenn sie nicht alle an eine bestimmte Adresse geschickt werden. Wer da an wen Geld zahlt, ist auch nicht immer gesagt und ob das dann auch passiert, weiß man ohnehin nicht. Schließlich könnte ja auch ein Spammer der Urheber der Mail sein, der auf diese Arbeit und Kosten sparende Weise viele gültige E-Mail-Adressen frei Haus bekommt und sie nach Erstverwertung für viel Geld weiterverkaufen kann (ja, solche Menschen gibt es wirklich!).
Auch die vor einigen Jahren durch die Presse gegangene Postkarten-Aktion für ein todkrankes Kind in England war übrigens eine kontraproduktive Aktion, dieses Kind wurde noch lange Zeit später mit Unmengen an Post überhäuft, die es gar nicht haben wollte. Die Idee dazu kam nämlich von jemand anderem.
Es gibt sicher viele tausend kranke Kinder überall auf der Welt, viele von ihnen zum Sterben verurteilt, und einige fänden es vielleicht sogar toll, viele E-Mails zu bekommen. Mit Sicherheit wissen die aber nichts von diesen Aktionen und werden es auch nie erfahren, geschweige denn, daß jemals ein Pfennig für ihre Behandlung dadurch aufgebracht würde.
Dies bestätigt auch die amerikanische Krebs Gesellschaft:
http://www.cancer.org/chain.html

Für weitere Informationen empfehle ich:
http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax/brian.shtml

Die einzige wirkliche echte Hilfeseite ist derzeit:
http://www.thehungersite.com/

nachzulesen unter:
Deutsch: http://www.heise.de/ct/99/14/066/
Englisch: http://urbanlegends.about.com/culture/urbanlegends/library/blmail2.htm

In Zukunft bitte ich mit solchen Briefen vorsichtig umzugehen um nicht selbst zum Werkzeug zu werden. Bei Unklarheiten bin ich jederzeit gerne bereit für Euch nachzurecherieren.

Hier (nur zur Information) noch mal der weitergeschickte Text:

> Hallo Ihr alle! > Ich schicke Euch eine Nachricht und eine Bitte... Ihr versteht > vielleicht nicht sofort den Sinn dieser Mail, deshalb eine kurze > Erklärung: > > Es handelt sich um einen kleinen Jungen (Brian) aus Buenos Aires,der > eine Fehlbildung des Herzmuskels hat und deshalb eine Transplantation > braucht.Die Operation kostet 115.200 $. Die ISP (Internet Service > Purvoyer) im Inland und Ausland zahlen 0,01 $ für jede Mail, die mit > dieser Betreffzeile verschickt wird und über die Server geht: > SOLIDARIDAD CON BRIAN > Es ist also nötig, schnell zu handeln. Man hat neben dem Jungen im > Krankenhaus ein Notebook mit Modem installiert, um zu zählen... > Rechnerisch werden 11,5 Millionen Mails benötigt, um die Operation > finanzieren zu können. > > Könnt Ihr, wenn es Euch möglich ist allen Leuten, die Ihr kennt eine > Kopie dieser Mail schicken?! Dieses wird Euch 2 Minuten kosten und kann > einem kleinen Jungen helfen.Brecht die Kette nicht ab, und vor allem > vergesst nicht den Titel,der in die Betreffzeile kommt, denn dies ist > die einzige Kontrollmöglichkeit für die ISP. > > Vielen Dank und herzliche Grüße! >

Danke für die Aufmerksamkeit Eure p-tv Aktivisten!

Nachticht von Lars Maischak<>sscchhöönneenn DDaannkk ffüürr ddeenn nnüüttzzlliicchheenn HHiinnwweeiiss ---- iicchh hhaabbee ddiieessee sseellbbee MMaaiill nnäämmlliicchh sscchhoonn zzuumm zzwweeiitteenn MMaall iimm KKaasstteenn,, uunndd äähhnnlliicchhee sscchhoonn ööfftteerrss,, uunn llaannggssaamm ffäännggtt eess aann zzuu nneerrvveenn..<><> <><>DDaass mmiitt ddeemm vveerrzzeerrrrtteenn TTeexxtt lleettzztteess MMaall ttuutt mmiirr lleeiidd.. DDiiee NNaacchhrriicchhtt wwaarr iimm hhttmmll--FFoorrmmaatt,, aabbeerr eess llaass ssiicchh ssoo,, wwiiee wweennnn mmaann bbeeii eeiinneerr TTeellnneett--VVeerrbbiiddnnuunngg vveerrsseehheennttlliicchh ""llookkaalleess EEcchhoo"" ffaallsscchh eeiinnggeesstteelllltt hhaatt..

"mehr Sorgfalt im Umgang mit den Daten, sonst interessiert das bald keinen mehr... Wer den Kettebrief gelesen hat musste ja irgendwie merken, dass das nur ein Schmarrn war, oder? Oder seid ihr echt alle so gutgläubig? Demnächst schicken wir unsere Kontonummer als Kettenbrief aus - es bestehen wohl gute Chancen, dass jemand was überweist?! Ich staune immer wieder, was man den Leuten alles reindrücken kann! hans-christian dobler laufenstr. 5, a-5020 salzburg fon/fax +43-662-427878 e-mail: office@interactmultimedia.at website: www.interactmultimedia.at

Von: Hakan Evirgen <hakan@nets.at>
Betreff: FW: [lll]: Fw: SOLIDARIDAD CON BRIAN
Datum: Montag, 21. Februar 2000 20:21

Eine wirklich gelungene Antwort auf eine Kettenmail!
-> -----Original Message-----
-> Subject: Re: [lll]: Fw: SOLIDARIDAD CON BRIAN
-> Ihr lieben Mitmenschen!
->
-> also, es handelt sich da um einen kleinen armen Jungen namens
-> Darius, der wohnt ganz allein in Litauen. Sein Vater ist
-> Prostituierter und seine Mutter General der Nordseeflotte.
-> Die Eltern haben Darius ganz allein gelassen, sogar seine kleine
-> Schwester, mit der er immer so lieb spielen konnte, haben sie
-> ihm genommen. Darius hat jetzt eine Grippe, zwei Magengeschwüre,
-> HIV und Kehlkopf-, Lungen- und Brustkrebs.
->
-> Obwohl Darius weder Fließwasser noch Strom kennt, weiß er sehr
-> wohl, daß man ihm mit 'imehls' helfen kann. Eine große
-> amerikanische Softwarefirma hat sich bereiterklärt - nachdem
-> Sie von dem Schicksal des kleinen Darius in der F.A.Z. gelesen
-> hatte - ein Modem mit Gameboy und Geschirrspüleranschlußmöglichkeit
-> bei Darius aufzustellen; dieses Kombimodem wird nun alle mehls,
-> die irgendwo auf der Welt mit dem Betreff "Re." oder "AW:" geschickt
-> werden, zählen. Da aber Darius keinen Strom hat, mußte kurzerhand
-> ein Atomkraftwerk in seinem Vorzimmer erbaut werden; nach einem
-> kleinen nicht erwähnenswerten Zwischenfall (so die Experten) ist
-> Darius nun auch verstrahlungsverseucht und hat nur mehr sehr
-> kurz zu leben.
->
-> Bitte mehlt nun dieses Mehl um die ganze Welt, vergeudet Eure
-> online-Gebühren und verstopft sämtliche mehlbriefkästen, damit
-> Darius glücklich sterben kann. Ihr braucht auch keinen Text
-> schreiben, denn der arme kleine Junge ist blind.
-> Sendet aber bitte unbedingt Geld, denn Darius braucht viel davon.
-> Er hat eine Guerillatruppe aufgestellt, mit dem Ziel, Konkurrenten
-> wie Brian aus Argentinien (klassischer argentinischer Name!),
-> Pueblo aus Mexico, Hans aus Hirschstetten und Jörg aus Kärnten -
-> die derzeit noch viel mehr mehls kriegen als er - aus dem Weg zu
-> räumen, und die unumstrittene Schaasmehlsweltherrschaft zu erlangen,
-> zumindest solange er noch lebt.
->
-> Achtung! Francois aus Fronkreisch hat dieses Mehl in den Sudan
-> geschickt, und obwohl auch dort kein Strom ist, hat der Rechner
-> in Litauen dies erfasst und Francois einen Jungen beschert. Dies
-> obwohl er ledig ist! OK, er mußte noch eine gewisse Gebühr an diesen
-> Händler zahlen, aber - was ist schon gratis?
-> Auch der Seppl auf der Alm hat mit seinen PentiumIII-600er über
-> 42.586 mehls verschickt und wurde steinreich, weil er seinen Hof
-> verkauft hatte.
-> Jedoch ging er bei Erhalt der Internetgebührenrechnung in Konkurs
-> und hat sich daraufhin umgebracht - damit hat Darius aber nix zu
-> tun! Wenn Du auch Glück haben willst, schick das Mehl oft oft oft
-> weiter. Darius wird es dir danken.
-> Phillip in Neuguineu hat das mehl gelöscht und wurde dann von einem
-> fliegenden Klavier erschlagen, Ödon von Horvath hat es gelöscht -
-> sogar gelacht! - und wurde in Paris von einem Baum erschlagen (dies
-> ist geschichtlich erwiesen!), auch Caesar hat Darius Warnungen,
-> pardon Prophezeihungen, unterschätzt und wurde umgebracht. Selbst
-> Darius Vater hat dies nicht ernstgenommen und wurde totge.... egal.
-> also bitte bitte bitte, hilf mit, dem armen kleinen Darius zu helfen,
-> sei doch ein guter Mensch du. wenn du soviel zeit hast, idiotische
-> mehls zu lesen, dann geht des a no! OK? sonst sag ichs
->
-> P.P.S.: Darius ist mittlerweile verstorben, lösch das mehl!
Bernhard Rieder
e9325898@student.tuwien.ac.at

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