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Adams, britischer Autor von geist- und witzreichen Science-Fiction-Satiren,
ist 49jährig gestorben.-
Das
Presse-Online Archiv
Erscheinungsdatum: 14.05.2001 Ressort: Kultur/Medien
Ins Restaurant am Ende des Universums
Douglas Adams, britischer Autor von geist- und witzreichen Science-Fiction-Satiren,
ist 49jährig gestorben.
Wer "Per Anhalter durch die Galaxis" (so die deutsche Übersetzung
von Douglas Adams' erstem Roman) reist, sollte immer ein Handtuch mit
sich führen. Nicht nur diesen Rat erteilte "Hitchhiker's Guide
to the Galaxy", man fand darin auch eine - kurze - Beschreibung der
Erde: "Größtenteils harmlos." Die 1979 erschienene
Science-Fiction-Satire, die damit beginnt, daß eben diese Erde einer
galaktischen Schnellstraße weichen muß, entzückte durch
geistreiches Verspotten von All-Phantasien und kosmischen Träumen.
Den Sinn in "Das Leben, das Universum und der ganze Rest" (der
Titel einer Fortsetzung) ließ Adams einen Computer nach äonenlangem
Rechnen finden: in der Zahl "42".
Derlei kluge Scherze wie auch das Motto "Don't panic!" fanden
ihren Weg auf unzählige Bildschirmschoner. Die Romane (z. B. "Das
Restaurant am Ende des Universums") wurden Bestseller, von der BBC
verfilmt, für Bühnen adaptiert. Adams gründete 1999 selbst
ein Multimedia-Unternehmen mit dem (ironischen?) Namen "The Digital
Village", zog nach Kalifornien, schrieb Computerspiele, forschte
über gefährdete Tierarten. Als Science-Fiction-Autor wollte
er sich nie sehen, eher als "Komödienschreiber". Am Freitag
ist Adams, ein Großer des genuin britischen Humors, beim Fitnesstraining
einem Herzinfarkt erlegen.k.
(p-tv) (p-tv)
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